Es wird Zeit zum Nachdenken
 

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Über

Nun Leute...wer was Wissen will,soll mich anschreiben!

Alter: 66
aus: 85057 Ing.
 
Schule: Lyzeum in Hermannstadt
Universität: Technische in H.stadt


Mehr über mich...

Als ich noch jung war...:
wollte ich erwachsen werden

Wenn ich mal groß bin...:
dachte ich das alles leichter wird

In der Woche...:
Gibt es reichlich arbeit

Ich wünsche mir...:
weniger Stress

Ich glaube...:
das wir nicht alleine sind

Ich liebe...:
ehrliche menschen

Man erkennt mich an...:
meinem Bart

Ich grüße...:
alle



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Blog

Ein warmes Licht ganz weit

Ein warmes Licht ganz weit...und doch so nah


So viel Kummer und Leid

Werden mit der zeit vergehen,

nun sind sie eingeschlossen, in meinem Herzen,

kein Kummer mehr, und keine Schmerzen

in mancher schwarzen einsamen Nacht,

bin ich ohne Wärme aufgewacht,

und meine Gedanken kreisten

herum,,wieso,weshalb,warum ….

musste das so sein,

verlassen,weg gestoßen,allein...


In meinen Gedanken ein Rückblick,

auf dunkle Tage,

Schmerzen zu lindern, besonders die

einer wunden Seele,kaum eine Hoffnung

und dennoch ich wage.....

Im zerrissenen Herzen ,ist Hoffnung gekeimt

und blüht,wenn das Suchen sich verwandelt,

in starke Träume,von solchen Gefühlen ,

die ich längst tot geglaubt,vergraben und lange beweint.


Durch tiefe Trauer ,verdunkelt sich der Himmel,

und es wird Nacht inmitten des Tages,

doch es gibt dich in meinen Gedanken,

und es wird wieder licht.....

vor diesem Gefühl ,fürchte ich mich nicht,

denn es brennt ,wie ein kleines wärmendes Licht.



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26.4.09 17:20, kommentieren

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Zwischen.....

 (WST)

Zwischen


Du bist zwischen zwei Seiten
Bist eine Verräterin beider
den einen hast du betrogen schon lange,
den anderen betrügst du jetzt!

Kannst du zu einer gehen?
Glaubst die große Liebe zu Sehen?
Die andere ist alt und schwach,
Mit trübem Alltag unter dem Dach.
Oder gar mit beiden willst du sein?
Am ende bleibst du ganz allein!

Die eine Seite belügst du in dem du schwiegst
Die andere in dem du redetest
Die falschen Worte, die falschen Gedanken
Wie kannst du einem in die Augen schauen
und auf des anderen Liebesgeflüster bauen!

Du hast Angst vor deinen Lügen
Weißt keine Worte ,kennst keine wende
Weißt nicht was wahr ist und was nicht
Vielleicht ist die Zeit gekommen
Den Verrat zu leben bis zum bitteren ende
Wie konntest du schon wieder, mich betrügen!

Wie konntest du mich nur so betrügen?
Gegen mich hast du dich gewandt,
Eine kleine Ewigkeit gingen wir Hand in Hand,
Ewig sollte unsere Ehe halten
Goldene Zeiten haben wir erlebt...
und schlechte auch durchlebt.

Doch was hast du getan?
Dich endgültig abgewandt in deinem Wahn,
von allem was mal unser Leben war.
Schon wieder Verraten und verkauft hast du mich.
Niemandem mehr trauen werde ich
Einfach dich streichen aus meinem Kopf,
das muss und werde ich.

Du bist bemitleidenswert.
Du irrst umher ohne einen Weg zu finden,
wo du dein Lager aufschlagen kannst.
Glaubst süßen Worten eines Schattens...
der führte dich in diesen Wahn.

Du bist Verwirrt?Warum?
Du ließt dich ein auf dieses Spiel,
du wolltest es,hat dich gereizt,
und nun willst nicht akzeptieren,
dass du mich könntest jetzt verlieren!

Du wählst die Einsamkeit,
Sperrst dich in dein Zimmer ein
Trägst sie zur show an Deiner Brust
Und ziehst mich gleich mit hinein
In deine große Lust.

Aber du wirst mich nicht unterkriegen.
Vorbei ist es mit den Lügen.
Ich kämpfe,für mich, nicht um Dich.
Das kann ich zwar,führt aber zu nichts.
Es ist hoffnungslos,gegen die Liebe,
kämpfe ich nicht!
Nur Du allein kannst deinem Wahn entfliehen.
Du allein bist in der Lage einen Strich zu ziehen.

Ich wollte Dich deines Weges begleiten,
mit dir durch das Leben schreiten.
Ich gab mein Wort,und hielt es auch,und du?
Die Wahrheit lässt mir keine ruh`!

Doch Du willst eine neue Liebe Wählen.
Soll ich dich aufhalten zu gehen?
Soll ich Kämpfen?Ich denke nicht,wozu?
Es ist dein Weg, dein leben,
und du musst ihn alleine gehen,
also mach was du willst,nur zu!

Ich kann es nicht erklären,
ahnte den Schmerz,wartete und Sah,
Wartete bis Du ihn mir zufügen würdest.
Und der Tag kam,nun ist er da.
Keiner glaubte es,und sagten wie Naiv ich bin,
Ich wusste es,ich spürte es,
es war mein sechster Sinn.

Auch diesmal werde ich den Schmerz verkraften.
Und niemand wird jemals wieder mein Herz zerbrechen!
Es ist zugemauert und auch deine Besinnung wird es nicht erweichen!
Zu viel ist schon geschehen,zu viel hab ich gelitten,ich will und kann nicht mehr!
So geh` wen du das willst,ich bin des Leidens müde,des ewigen Misstrauens,
deine Unterstellungen haben mich zermürbt,deine Eifersucht ist Krank,
ist keine Liebe,sondern Wahn,dabei hast du gemacht,
und machst,alles was du glaubst ich könnte vielleicht tun!
So geh` ich gib dich frei!
Vielleicht ist das dein Glück, es sollte wohl so sein!
So geh` und werde glücklich,für mich bist du dann tot,
Verraten und verlassen,allein in meiner Not!


(WST)
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2 Kommentare 5.4.09 19:23, kommentieren

Die Brutalität und Ignoranz des Menschen.

WARNUNG!!!

 

Dieses Video ist nichts für "zarte "Gemüter...trotzdem sollten es sich möglichst viele ansehen....es zeigt was wir täglich mit unserer Tierwelt anstellen....und das ist nur eine spitze des Eisberges....

 http://video.google.es/videoplay?docid=7576567901991519153&q=earthlings

Und wem das zu umständlich ist...der muss nur auf Links klicken....

 

 

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1 Kommentar 22.1.09 09:53, kommentieren

Auf dem Weg....


Mystics Comments

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(W.S.T.)
Auf dem Weg zu mir selbst...
 
Sie zerbrach in meinen Händen…
Meine  Welt, die ich  geformt hatte…
damals als ich erkannte,wie Falsch alles war...
alles an was ich geglaubt hatte...
alles was ich erhoffte...
träumte,war dahin...war tot,für immer

30 Jahre ....wo sind die geblieben?
Was ist geblieben?
Ein Haufen Scherben,ein Trümmerhaufen...
ja..wir haben unsere Kinder....
und ich bin Stolz auf sie,es sind gute Kinder...
die aber nun ihren eigenen Weg gehen werden..früher oder später,
sie sind erwachsen..
 
Du verließt den Weg, den wir wie ich Glaubte, gemeinsam gegangen sind…
Den Weg, der geradeaus verlief…
wo auf absehbare Zeit ich dachte...
keine Hindernisse zu vermuten waren.
zu späht gefunden die Warheit über dich…
Zu späht um zu erkennen,
Zu späht, um erfahren zu können,
wonach ich mich im Grunde meines Herzens sehnte…
und was du mir nie gegeben hast,oder konntest...
Vertrauen...Eigenraum...Treue...

Also schlugst du einen anderen Weg ein…
dir dessen nicht bewusst, was dich auf diesem Weg erwartet…
du wolltest ....wolltest nicht wissen, wohin dein Weg dich führt…
das er sehr einsam ist....das du nur auf dich selbst gestellt bist...

Du Versuchstest deine „verlorene“ Zeit auf und nachzuholen….
Und wenn ich ganz ehrlich bin....heute mit einem gewissen Abstand….
Deine Urinstinkte…die Frau in dir…hatte das Kommando übernommen…
ohne Sinn,ohne Verstand.....

Ich brauchte ca. ein Jahr…um mich zu „erholen“…
Um „bereit“ zu sein für meinen Weg dort draußen…
Dann zog ich in die virtuelle Welt hinaus…
nahm mein virtuelles ''Ich'' in meine rechte Hand…
und schickte es in die Welt,
die mir zu Füßen lag.
Ich tauchte ein…genau in die Welt,
in der ich dich verloren hatte …
und in der du dich wohl fühltest...
Mit 57…war ich zum ersten mal wieder"Frei"…

Ich war nur ich…ich war und fühlte mich als das,
was mir Mutter Natur in die Wiege legte…
ein Mann...
denn mein Licht brannte…
heller und stärker als je zuvor in meinem Leben.
Es war das einzige was ich überhaupt wahr nahm…
Es wärmte mich und gab mir Kraft…
um im Sturm des Lebens bestehen zu können.
Aber es blendete mich auch…
Ich sah nur den Schein des Lichtes…
alles außerhalb des erleuchteten sah ich nicht!
Um es genau zu sagen, als ich mein ''Ich'',
meinen Mut, in die rechte Hand nahm…
leuchtete mir das Licht in meiner linken Hand den Weg.
Denn ich nahm mein Herz in die Hand…
Mir dessen nicht bewusst…wie verletzlich mein Herz doch ist…
welche Narben es doch hatte...
 
Heute weiß ich, dass mein Licht nicht so hell Brannte,
weil ich so ein starkes Herz hatte…heute weiß ich,
dass mein Licht nur so hell brannte,
weil mein Herz immer genährt und geschützt wurde,
von der Hoffnung,von der Liebe zu dir,zu unseren Kindern....

Als ich es in die Hand nahm,
um es der Welt zu präsentieren…
setzte ich es unbewusst dem Sturm des Lebens aus.
Aber noch loderte der Schein…entfacht von der Hoffnung…
beschwingt und unbefangen…
Denn meine einzige Erfahrung im Leben war es,
das Glück zu lieben und das Leid zu Leben....
 
Den kalten Wind und den Regen dort draußen,
habe ich oft gespürt…zumindest viel zu lange …
klar war ich auch schon mal glücklich und verliebt,
aber da war ich noch so jung....
Ich nahm diese unwirtliche und auch einsame Welt,
nur zu oft wahr,Sehnte mich nach Liebe und Geborgenheit.....
Wie ein Kind das in ein Fenster aus dem Regen schaut....
und dem treiben der Leute dort drinnen zu sieht....

Ich wechselte die Seite der Fensterscheibe....dort regnete es nicht,
stürmte nicht…im Gegenteil,
die Sonne schien  hinter den Bergen Aufzugehen…
Die Berge die ich sah…waren weit weg....und ich hatte das Gefühl,
wenn ich jetzt diesen Bergen entgegengehen würde,
würden sie zwar größer werden aber nicht unbezwingbar....
ich wollte diese Berge aus der nähe sehen,
wollte sie besteigen....um zu sehen was dahinter ist.
Denn die Welt lag mir zu Füßen....ich musste ihn jetzt nur betreten.

 Dann merkte ich, dass es nicht meine Welt ist....
ich nicht der kaltblütige Mann bin, der ich sein wollte....
Ich im Grunde meine eigene Welt brauchte....
meinen Traum hatte ich noch nicht aufgegeben. Im Gegenteil...
aber mit jeder Bekanntschaft wurde mein Licht kleiner...

Ich brauchte eine Zuflucht für mein Licht...
denn die Erkenntnis,
nicht der kaltblütige Mann zu sein...führte dazu,
dass mein Licht nicht mehr glühte....
sondern dem dunkeln, das aufzog Tribut zollte...
 
Es berührte mich...
wenn ich Menschen verletzte indem ich ihnen nicht gab,
was sie sich wünschten und von mir erhofften....
also hörte ich auf damit und suchte mir eine Zuflucht.
Was mir nicht so leicht gelang....

Ich lernte in kurzer Zeit viele Menschen kennen...
Männer wie Frauen…gute und böse...
Ich fing an zu flirten…
was ich sehr lange nicht getan habe...
Denn es gab so viele Frauen die ich erobern wollte...
Was ich auch sofort in Angriff nahm...
ich habe  gebaggert und mich im Internet umgeschaut....
schnell merkte ich,
dass ich im Netz viel mehr Frauen ansprechen konnte,
die auch mehr oder weniger auf der suche nach etwas waren,
so wie ich.

Zum ersten mal  hatte ich Sorgen...
Da war ich mir zum ersten mal meiner Situation Bewusst...
welcher ich mich Freiwillig aussetzte...
auch wenn es nicht meine Entscheidung gewesen war,
dass ich kein Heim mehr hatte. Ich fand aber so auch kein neues...
In dieser Zeit...
fühlte ich mich klein und schwach,
was ich aber nach außen hin gut überspielen konnte.
Die nächste innere Narbe entstand…
Die erste Narbe in diesem virtuellen Leben überhaupt…

Ich fing an, alles in Frage zu stellen…
sehnte mich nach meiner  Welt zurück,
die ich hinter mir lies.
Fing an mich zu fragen,
ob meine Entscheidungen richtig waren…
und versank zum ersten mal in Selbstmitleid…
mein Licht, wenn man es als solches noch bezeichnen konnte,
war nur noch sehr klein…aber es brannte noch.

Das Problem war nur…das es nicht wärmen konnte...
denn ich hatte es in deine Hände gelegt…
Ich habe mich dir völlig hingegeben…
so dass mein Licht nach so langer Zeit
 nicht mehr aus eigener Kraft leuchtete…
als du mir mein Licht zurückgabst…

Als ich es in Empfang nahm…war es nicht mehr als ein Klumpen…
vom Licht keine Spur…ein glimmen ging nur noch von ihm aus…
Mit dir ging auch mein Licht…und ich blieb im Dunkeln zurück…

 
Dann begann die Dunkelheit…ich erhielt eine Wunde,
die lange heilen musste…bis sie zu meiner zweiten Narbe wurde…

Jahre sind vergangen…
seit du meine Welt verließt…
Die Berge hatte ich schon länger aus den Augen verloren…
aber da ich jetzt im Dunkeln stand
verlor ich auch den Weg aus den Augen…
Mein ''Ich'' war zu einem ''etwas'' verkommen…
und das im Dunkeln.

Und ich fiel…
es dauerte eine Ewigkeit bis ich aufschlug….
so tief fiel ich…

Meine Sorgen wurden übermächtig…
und die Angst mein stetiger Begleiter…
Mittlerweile versuchte ich Krampfhaft den Weg zurück ins Leben zu finden…
egal wie…Hauptsache eine Aufgabe…
und vor allem,
um etwas den Sorgen und Ängsten entgegen setzen zu können…
 
Ich war umgeben von Dunkelheit…
ich drehte mich im Kreis…wusste nicht mehr in welche Richtung ich gehen sollte…
also blieb ich stehen…und wartete....auf was?
Auf ein Zeichen....einen Lichtschimmer von meinem ''Ich''...

Also blieb ich  sitzen…
wärmte mich an einem künstlichen Licht…
versuchte mein Licht wieder zu entfachen….
was mir aber nicht wirklich gelang…
Und da ich wusste, dass uns nur das Licht der Liebe wärmt…
mein Licht aber nur kraftlos und ohne Energie war…versteckte ich es…
Aus Angst, dass es ganz erlöschen würde…
 
Ja ich hatte wirklich Angst…
denn ich saß nur im Schein eines künstlichen Lichtes…
was passiert, wenn man es mir nimmt,
was passiert wenn es wieder dunkel wird?!
Das war der einzige Gedanke den ich fassen konnte…
denn ich sah den Weg nicht mehr…

Die Angst mein Licht, welches ja nur noch glimmte,
würde erlöschen, schnürte mir die Kehle zu…
die Angst ließ mich eine Mauer um mein Licht ziehen…
die Angst…unbewusst…und doch allgegenwärtig…
ließ mich mein eigenes Licht nicht mehr sehen…
Ich spürte die Wärme die von  anderen  Lichtern ausging…
sah den Schein…aber  nicht den Weg…

Dann…wich die Dunkelheit…
der Weg war wieder in Aussicht…
ich Hoffte erneut.....
mein ''Ich'' wurde größer…
Doch just zur gleichen Zeit, wo meine Zuversicht stieg…
verließ mein Licht die Kraft…
Mein Licht…das sah ich nicht…denn es war noch hinter der Mauer aus Angst…
ich sah nur den Weg…den Weg aus meiner Angst und zur neuen Hoffnung…

Etwas  später…
besann ich mich meiner Aufgabe …
Mein ''Ich'' war jetzt wieder scharf…
und ich kämpfte damit gegen die Mauer aus Angst…
als sie fiel…sah ich mein Licht…es brannte wieder!

Als die Mauer langsam fiel und mein Licht wieder frei gab,
wurde ich nicht nur von meinen Gefühlen überwältigt...
Als wenn mein Licht dem Fall der Mauer nicht trauen wollte...
geblendet von dem Licht, gab es nur zögerlich seine Schein preis.
Es war wie die Ruhe vor dem Sturm...kein Lüftchen regte sich,
die Vögel verstummten...die Zeit schien stehen zu bleiben.
Und dann brach er los, der Lichtersturm...
die Mauer wurde gesprengt
und der Strahl meines eigenen Lichtes verschlangen mich...
Jetzt spürte ich die Wunde, die ich mir selber zugefügt hatte,
indem ich mein Licht hinter einer Mauer aus Angst verschloss
und damit auch meine Hoffnung aufgab.

 
Jahre sind ins Land gezogen…
ich habe den Weg wieder vor Augen. Mein Licht,
welches zwar nicht lodert aber brennt in der linken Hand
und in der rechten Hand mein ''Ich'',
zwar kleiner als das alte
mit welchem ich den Weg aus meiner Welt angetreten hatte,
aber scharf…
Ich sehe die Berge…zwar aus der gleichen Entfernung wie damals…
aber ich sehe sie…
Der Weg ist wieder eben…aber geradeaus…

 
Wenn ich schaue, wo ich heute stehe…
könnte ich sagen, das war kein guter weg…
Wenn ich daran denke, was mir alles auf diesem Wege widerfahren ist…
dann muss ich sagen…es hätte gerne ein einfacherer Weg sein können…
aber die Erfahrungen auf diesem Wege kann mir keiner nehmen…
und sie machen mich zu dem, was ich heute bin…
Ein gezeichneter Mann…nicht gebeutelt aber dennoch gezeichnet…

 
Und hätte ich damals meinen Blick
nicht immer nur über den Horizont schweifen lassen,
immer in Richtung der Berge…wie ein Mann halt,
der dazu auch noch sehr hungrig war…
Dann hätte ich erkannt,
dass ich aus den Bergen komme und in ein Tal hinab steige…
die Sonne über den Bergen die ich sah,
nicht unbedingt gerade am aufgehen war…

 Ich habe in dieser Zeit sehr viel verloren…
aber auch sehr viel gefunden….
Und ich sage heute…ich würde diesen Weg wieder gehen…
Würde einige Dinge anders machen, dass auf jeden Fall…

 
Heute stehe ich zwar wieder am Anfang des Weges…
da ich heute aber weiß,
was ich im Grunde meines Herzens suche
und was ich in den Bergen vorfinden werde…
ich den Regen und die Kälte gespürt habe…bin ich gewappnet für den Weg,
denn ich bin nicht mehr durch mein eigenes Licht geblendet…
zwar voller Hoffnung aber mit geschärften Sinnen…
denn ich spüre jede Narbe und Wunde,
die ich mir im Grunde nur selbst zugefügt habe…

 
Auf dem Weg in eine andere Welt....
und zurück zu meiner.....

(© W.S.T.)
    


 

 

2 Kommentare 18.1.09 14:21, kommentieren

Das Tier 2

(Rupert Moser)
Das Tier (2)

"NEIN! Ich will jetzt nicht mehr!" schrei ich,
Als ich aus dem Schlaf geschreckt.
Schließ' die Augen wieder, den zu
Finden, der mich aufgeweckt.

"Ein für allemal werd' ich dem
Treiben jetzt ein End' bereiten.
Werde mich ihm offen stell'n! Hab'
Keine Angst mehr, mich zu streiten!"

Und von Lärm begleitet sink' ich
Weiter in den Schlaf hinab,
Bis ich dort zurückgekehrt, wo
Ich mich erst entrissen hab':

Vom Gewölbe, durch das Beben,
Fallen Steine runter. Mir
Dringt ins Ohr das rasselnd' Schnaufen,
Denn das Tier ist wieder hier.

Viel zu dunkel ist es! Kann die
Hand vor Augen fast nicht seh'n!
Und ich konzentrier' mich, um das
Rad der Zeit voran zu dreh'n.

Jetzt wird's lichter. Sonnenstrahlen
Dringen in die Höhle ein.
Und jetzt stampft das Tier davon, ver-
scheucht vom grellen Sonnenschein.

Ich geh' vor die Höhle, seh' ihm
Hinterher wie es entrinnt.
Träume weiter jenen Traum, zu
Träumen jeder nicht bestimmt.

Allzu klar wird dieser Traum jetzt,
Und der Nebel löst sich auf.
"Renn' nur!" schrei ich jener Bestie
Hinterher. "Ja! Lauf' nur! Lauf'!"

Und ich setz' mich in Bewegung.
Langsam erst, doch schneller dann.
Der Gejagte wird zum Jäger,
Dem es nicht entkommen kann.

Und ich schreite auf dem Pfade,
Der den Hügel runterführt.
Dort entlang, wo noch vor Kurzem
Mich die Bestie aufgerührt.

Und anhand der Fußabdrücke,
Die sich zentimetertief
In den Boden gruben, weiß ich,
Wohin diese Bestie lief.

Ungeduld regt sich in mir. Ich
Kann es kaum erwarten, jenem
Unding aus der Hölle seinen
Kopf vom Leib zu trennen.

Und ich schreite schneller! Und ich
Laufe! Endlich renne ich!
Bin jetzt fest entschlossen, rufe:
"S'ist vorbei! Jetzt töt' ich dich!"

Und ich hör' das Stampfen wieder!
Näher kommt es, mehr und mehr!
Diesmal aber nicht zu mir im
Rücken! Vor mir läuft es her!

Und das Schnaufen wird zum Keuchen.
Aus der Blutgier da wird Angst.
Ich komm' immer näher heran.
"Du tust recht, wenn du jetzt bangst!"

Und ich renne -- Wie ich renne! --
Durch die Schneise, die für mich
War als Falle angelegt. Doch
Wie die Zeiten ändern sich!

Und die roten Augen auf des
Pfades Seiten: Ohne Glut
Haben sie sich jetzt verschlossen --
Ängstlich, wegen meiner Wut.

Wie ich renne! Etwas schneller,
Und ich flöge durch die Luft!
Jag' zurück das Untier weiter,
G'radewegs in seine Gruft.

Und ich renne auf dem Ufer
Eines Sees, der wasserlos.
Abertausend tote Augen!
Meine Wut war viel zu groß!

Und am Horizonte seh' ich
Jene Bestie fliehen jetzt,
Welche von mir unnachgiebig
In den Tode wird gehetzt.

Und die Jagd ist bald zu Ende,
Als das Tier läuft in den Wald.
Will sich damit retten, doch sein
Ende soll schon kommen bald!

Und ich folge seinen Wegen,
Biege in den Wald hinein.
Und zu meiner Überraschung
Seh' ich viere dort vereint.

Sie steh'n dort zusammen neben
Einer tiefen, breiten Kluft,
Die den Wald inmitten teilt. 'Ne
Brücke hängt dort in der Luft.

Auf die Bestien geh' ich zu und
Hab' das Ende schon im Sinn.
Werd' jetzt alle viere töten,
Damit ich endlich frei bin!

Einen Säbel wünsch' ich mir her-
bei und hab' ihn auch sogleich.
Und ich sprech': "Jetzt ist es aus, ver-
damm' ich euch aus diesem Reich!"

Und die Bestien, wie versteinert,
Rühr'n sich nicht. Ich hole aus
Mit dem Säbel, zuzuschlagen.
"Bestien! Jetzt geht ihr nach Haus!"

Doch in diesem Augenblicke
Halt ich inne. "Darf ich das?
Wut um Wut? Und Zorn um Zorn? Be-
dingt denn Hass nicht wieder Hass?"

Und ich senk' den Säbel nieder,
Geh' über die Hängebrücke,
Schlage durch die Seile während
Ich noch mal hinüberblicke.


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15.1.09 09:45, kommentieren

Das Tier 1

(Rupert Moser)
Das Tier

Wie ich renne! Wie ich laufe!
Und der Nebel überall!
Nur nicht stolpern! Nur nicht fallen!
Sonst war es das letzte Mal!

Und die Lungen kommen nicht mehr
Meinem Herzschlag hinterher!
Denken sollt' ich! Wo geht's weiter?
Doch vermag ich das nicht mehr.

Wie gezogen renn' ich zwischen
Bäumen, Sträuchern, Farn hindurch.
Wie nah mag Es jetzt schon sein?
Wie dicht an meinen Fersen? Horch!

Viel zu weit ist's noch zu laufen!
Ziellos eil' ich durch den Wald.
Kann die Pfade nicht mehr sehen!
Neblig! Dunkel! Eisig kalt!

Ich werd' langsamer, zu sparen
Meine Kräfte... Angespannt
Such' ich weiter nach dem Wege,
Blick' zurück wo ich gerannt.

Und jetzt hör' ich's wieder! Jenes
Atmen! Rasselnd, unheilvoll
Giert's nach meinem Blute! Und Es
Kommt mir näher -- Zoll um Zoll!

Und ich weine aus Verzweiflung
Ob der Ausweglosigkeit.
Rennen kann ich nicht mehr! Doch ich
Muss! Denn mir entrinnt die Zeit.

Wie ich eile! Wie ich fliege
Durch der Geister nächtlich' Hort!
Jenes Grauen abzuschütteln,
Das seit Stunden jagt mich dort!

Plötzlich steh' ich auf dem Ufer
Eines großen blut'gen Sees.
"Mach', dass es hinfort geht!" schrei ich.
"Mach ein Ende! Ich erfleh's..."

Da bemerk' ich die sechstausend
Augen aus dem Wasser späh'n.
Alle sind auf mich gerichtet,
Um mein Handeln anzuseh'n.

Und ich sprech' zum Spiegelbild im
Wasser: "Was wohl wird aus Dir?"
Und ein Schrei der Angst entweicht als
Ich seh', was steht hinter mir!

Mich durchzuckt's im ganzen Körper!
Meine Beine schnell'n nach vorn.
"Renne!" denk ich. "Renn' so schnell Du
Kannst, denn sonst bist Du verlor'n!"

Und ich hetze weiter. "In den
Wald zurück! Um mich zu tarnen!"
Doch ich hör' das Stampfen! Ohne
Unterlass, ohne Erbarmen

Jagt Es, treibt Es, hetzt Es mich! Und
Keine dreißig Schritte dringt
Mein Auge durch die Nacht, während
Ein Wolf das Lied des Todes singt.

Mir fehlt die Luft. Im Brustkorb sticht's.
Die Beine fühl' ich nicht mehr.
Und was ich sehe, seh' ich nicht,
Als ob ich gar nicht hier wär'.

Und wär' ich's nicht, so wär' ich froh!
Doch meine Schuld ist viel zu groß!
Hab es selbst mir zuzuschreiben,
Dass ich vor Ihm fliehen muss!

"Doch warum soll ich mich wehren?
Habe ich doch schon verlor'n!
Weiß doch, ich kann nicht entkommen
Seinem hasserfüllten Zorn!

Viel zu weit ist's noch zu rennen!
Meine Kräfte sind versiegt
Ebenso wie meine Hoffnung,
Denn ich weiß, Es hat gesiegt.

Ganz egal wo ich auch Zuflucht
Suche, wo ich mich versteck',
Überall wird Es mich finden.
Nun werf' ich mich in den Dreck:

Auf des Waldes Boden kau're
Ich zusammen, denn in mir
Macht sich Resignation breit: Ent-
rinnen werd' ich nicht dem Tier!

Und die Luft ist angereichert
Mit des Todes faulem Duft.
Mea culpa! Meine Schuld ist's,
Die des Satans Bestie ruft!

Viel zu weit wär's noch zu rennen,
Seinen Hauern zu entflieh'n!
Seinen Pranken, seinen Klauen,
Die vom Leib die Haut dir zieh'n!

Meine Stirn liegt auf dem Boden --
Nimmt ein leichtes Beben wahr;
Regelmäßig und beständig...
Und das Tier ist wieder da!!

Ich erhöh' den Oberkörper,
Hör' das Schnaufen hinter mir.
Mir im Rücken steht das Grauen!
Wie zum Opfer knie ich hier!

Und ich schließ' die Augen, mich zu
Sammeln für die Höllenfahrt.
Und ich hör' das Schnaufen wie es
Mir noch nie ward offenbart.

Doch Es kommt nicht näher! Es steht
Hinter mir und rührt sich nicht!
Starrt mit Sicherheit mich an, doch
Mich zu töten weigert's sich --

Noch. Denn Es hat nicht gestillt den
Durst zu Jagen und Sein Blut:
Es kocht noch nicht. Lodern muss erst
Seine grenzenlose Wut.

Mag's auch seltsam klingen, doch in
Diesem Augenblicke keimt
So etwas wie Hoffnung in mir
Auf. Auch wenn es nur so scheint.

Mir fährt es durch meinen Kopfe:
"Ihm entrinnen kann ich doch!
Meine Kräfte sind zurückge-
kehrt!" Und deshalb spring' ich hoch...

Wie ich laufe! Wie ich renne!
Durch des Nebels graue Wand!
Eingewickelt und gefesselt
Von der Nächte schwarzem Band!

Und zuseiten meines Pfades
Glühen in der Finsternis
Abertausend rote Augen
Mir entgegen. Verdammnis!

Jetzt schein' ich auf einem Pfade,
Den der Dickicht offen legt,
Der wie eine Schneise, die man
Extra für mich angelegt.

Und ich fliehe wie ein Windstoß
Schnell in diese Schneise rein.
Doch als ich schon zu weit vorge-
drungen, stell'n sich Zweifel ein.

"Es ist viel zu offenkundig,"
Lautet mein Gedanke nun,
"Dass dies eine Falle ist!" Doch
Was sollt' ich jetzt and'res tun?

Auf den Fersen jene Bestie,
Die mich in den Wahnsinn treibt!
Vor mir jener Weg, der nur als
Einz'ger Ausweg übrig bleibt!

Und so renn' ich -- Wie ich renne! --
Über Stock und über Stein!
Auf dem Pfade, der sich schlängelt
Tiefer in den Wald hinein.

Viel zu weit ist's noch zu rennen!
Und auch wird erschwert mein Lauf,
Denn der Weg, der mir bereitet,
Führt mich einen Hügel rauf.

Und die Schwerkraft macht zu schaffen
Meinen Beinen. Ich bin nah
Daran alles aufzugeben
Und zu fallen! Qu'est-ce qu'il y a?

Une caverne -- eine Höhle!
Gräbt sich in den Hügel rein.
Und die Beine laufen schneller...
Dort soll meine Zuflucht sein!

Nicht mehr weit ist's jetzt zu rennen!
Ich bin in der Höhle drin.
Drück' mich ganz fest an den Fels, dass
Ich dort nicht zu sehen bin.

Ich versuche nicht zu atmen,
Eins zu werden mit der Höhle.
Doch mein Herzschlag pocht so wild, ich
Spür' ihn donnern in der Kehle.

Wie ich harre! Wie ich weile!
Nichts ist von dem Tier zu seh'n!
Wie ich weile! Wie ich harre!
Wie die Stunden zäh vergeh'n!

Und der Tapf're hat gewonnen!
Nicht mehr folgen konnt' Es mir!
Und ich sack' zusammen, jubelnd
"Oh mein Gott! Ich danke Dir!"

Vom Gewölbe, durch das Beben,
Fallen Steine runter. Mir
Dringt ins Ohr das rasselnd' Schnaufen,
Denn das Tier ist wieder hier.

 

13.1.09 18:20, kommentieren